Die Arbeitsweise der Ortho-Bionomy
Wie bereits erwähnt, liegen die Wurzeln der Ortho-Bionomy in der Osteopathie. Hier fließen beispielsweise die Positionierungstechniken von Dr. Lawrence Jones, einem amerikanischen Osteopathen, in eine ortho-bionomische Sitzung mit ein. Jones Positionierungstechniken werden „Strain/Counterstrain“ genannt. Das bedeutet: Erleichterung von Schmerzen des Bewegungsapparats durch das Positionieren des Gelenks in der Lage der größten Schmerzfreiheit.
Die Ortho-Bionomy erweitert diese Techniken dahingehend, dass ein Bewegungsimpuls unterstützt, begleitet und zu Ende geführt wird. Durch Einbeziehung aller drei Ebenen der Selbstregulation (Struktur, Funktion und Information/Energie) ergibt sich die Arbeitsweise der Ortho-Bionomy:
- die Arbeit mit Körperstruktur und Körperhaltung
- die Arbeit mit den Bewegungsimpulsen in Muskulatur und Gewebe
- die Arbeit mit dem Energiefeld des Menschen
Auch wenn es eine Wiederholung ist — wir halten diese Punkte für sehr wichtig:
- Die Wahrnehmungen des Patienten werden unbedingt respektiert.
- Die Positionen und Bewegungen sind angenehm und schmerzfrei.
Die Arbeit mit der Körperstruktur und Körperhaltung (Phase 4)
Die angenehmste Bewegungsrichtung und die optimale Entspannungsposition werden mit einem Entlastungsschub der Gelenkpartner zueinander verbunden. Es handelt sich um Entlastungspositionierungen für Gelenke, Kapseln und Bänder mit sanftem Halteschub in die beteiligten Gelenke.
Strukturelle Techniken sind:
- Isometrie
- Isotonie
- Haltungsarbeit
- Selbstbehandlungstechniken
Durch die Haltungsarbeit und das Erlernen von Selbstbehandlungstechniken ist es dem Patienten möglich, Übungen eigenständig auszuführen, unabhängig vom Behandler/Practitioner.
Die Arbeit mit den Bewegungsimpulsen in Muskulatur und Gewebe (Phase 5)
Die Gewebe haben eine feine Innenbewegung. Ist das Gewebe verspannt, so kann es sich durch bewusste Berührung lösen. Die behutsame Kontaktaufnahme mit den inneren Gewebeverbindungen führt zu Spannungslösungen und zur Regulation und lässt die inneren Bewegungen zum Ausdruck kommen.

Diese dynamische Technik unterstützt und begleitet alle Spontanbewegungen und Körperrhythmen. Sie finden Einsatz bei Koordinationsstörungen, Bewegungsstarren oder nicht variablen Bewegungsmustern.
Die Arbeit mit dem Energiefeld des Menschen (Phase 6)
Bei dieser Arbeit werden Phänomene mit einbezogen, die unter anderem als Aura oder Qi bezeichnet werden. Energetisches Arbeiten umfasst:
- Wahrnehmung energetischer Phänomene und Interaktionen
- energetische Reflextechniken
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